Freiwillige Feuerwehr Kührsdorf
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News 2007

Freitag - 14.12.2007

Nicht Alter, sonder Fitness ist Risiko Nummer 1 bei Feuerwehrleuten


Hamburg/Kiel - Obwohl die demografische Entwicklung auch die Feuerwehren unter Druck setzt, wird das Alter nicht Risiko Nr. 1 im Feuerwehrdienst der Zukunft sein. Dennoch müssen sich die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden mehr dem Menschen in der Uniform zuwenden. Trotz immer besserer Schutzkleidung wachsen die physischen und psychischen Belastungen der Einsatzkräfte. Mehr Sport, Vorsorgeuntersuchungen und eine engmaschige medizinische Begleitung aller Feuerwehrleute wird die Zukunft sein. Fitness, körperliche und geistige, ist gefragt. Dies ist das Ergebnis der Fachtagung „Risiko Alter“, dass von den Feuerwehr-Unfallkassen am 11. und 12. Dezember in der Handelskammer Hamburg veranstaltet wurde.

„Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern werden Probleme bei der Umsetzung haben“, erklärte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (FOTO), in seinem Eröffnungsreferat zur Frage „Vergreisen unsere Einsatzkräfte?“. Das Problem der demografischen Entwicklung sei bekannt. Das Durchschnittsalter in den Einsatzabteilungen der Feuerwehren wird nicht zwangsläufig zunehmen, aber die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte wird um das Jahr 2020 gut 20.000 geringer sein. Es müsse sich die Erkenntnis durchsetzen, dass die „Ressource Mensch“ auch für die Feuerwehren endlich ist. Dennoch sei Alter nicht immer eine Geißel; es gäbe auch Vorteile. Teures Fachwissen, gesammelte Einsatzerfahrung, soziale Kompetenz seien wertvoll und müssten in der Organisation der Feuerwehren noch besser umgesetzt werden. Bürokratische Hemmnisse oder unter Umständen unzureichender Unfallversicherungsschutz müssten dafür natürlich beseitigt werden, so DFV-Präsident Kröger.

Über 200 Führungskräfte der Feuerwehren, Vertreter von Forschungsinstituten, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Landratsämtern sowie von Unfallversicherungsträgern diskutierten die demografische Entwicklung und Ihre Auswirkungen auf die Masse der Freiwilligen Feuerwehren und die rund 100 Berufsfeuerwehren in Deutschland. Eine „Entlassungswelle“ bei den Feuerwehren werden sich die Städte und Gemeinden nicht leisten können; weder finanziell noch personell. „Auch für die Unfallversicherungsträger wird es künftig keine Einsatzkräfte aus dem „Windkanal“ geben. Alle müssen mit den dürren Ressourcen der Zukunft auskommen“, meinte Lutz Kettenbeil, Geschäftsführer der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord.

Mit konkreten Zahlen aus der Freien und Hansestadt Hamburg überraschte Oberbranddirektor Klaus Maurer die Teilnehmer. Die Zahl der Bewerber, die getestet werden müsse, um alle freien Stellen mit geeigneten Personen besetzen zu können, steige von Jahr zu Jahr. So mussten im Jahr 2007 für 58 bei der Berufsfeuerwehr zu besetzende Stellen insgesamt 1.175 Bewerbern das Auswahlverfahren durchlaufen. Im¬mer größer werdende Hürden sind dabei der Fitness-Test und die ärztliche Untersuchung. Angesichts der Tatsache, dass die Sicherheitsrisiken auch bei sinkender Bevölkerungszahl die gleichen bleiben, sind neue Modelle zur Deckung des Personalbedarfs und zur Motivation der Feuerwehrangehörigen in Zukunft von zentraler Bedeutung im Personalmanagement der Feuerwehren.

Die Industrie sei schon einen Schritt weiter, konstatierte Dr. Uwe Brandenburg vom Gesundheitsmanagement der Volkswagen AG. Das kalendarische Lebensalter sei für die Leistungsfähigkeit eines Menschen wenig aussagekräftig. Altern sei keine Krankheit. Das Defekt-/Defizitmodell des Alterns sei wissenschaftlich längst widerlegt, in den Köpfen vieler Personalverantwortlicher jedoch noch vorhanden. Notwendig sei eine altersintegrative Personalpolitik. Gesundheitsgerechte Arbeits- und Leistungsbedingungen seien zugleich alternsgerecht. So plane VW seine weltweit 330.000 Beschäftigten regelmäßig von Arbeitsmedizinern untersuchen zu lassen.

Die sinkende Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte bietet künftig auch die Chance, sich intensiver um die Menschen in der Uniform zu kümmern. Dies sei sowieso schon in den letzten Jahren zu kurz gekommen, war die übereinstimmende Ansicht der Arbeitsmediziner auf der Fachtagung. Das von den Feuerwehr-Unfallkassen organisierte Forum „Risiko Alter“ käme zum richtigen Zeitpunkt. Nicht das kalendarische Alter, sondern das biologische Alter sei für die Verwendung im Einsatzdienst von Bedeutung. Erschreckende Defizite seien bei jungen Menschen, die sich nicht mehr bewegen, erkennbar. Sport, insbesondere Ausdauertraining, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit, gehören in jeden Dienstplan. Weiter sind Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen sowie ein engmaschiges medizinisches Coaching in alle Überlegungen mit einzubeziehen. Auch ältere Feuerwehrleute können ohne Risiko in der Feuerwehr Verwendung finden, wenn sie entsprechend einer Aufgaben-Fitness-Matrix eingesetzt werden.

Ein „Schreckensszenario“ angesichts der ständig alternden Gesellschaft sah auch Uwe Rehfeld von der Deutschen Rentenversicherung Bund aus Berlin nicht. Selbstverständlich steige die Lebenserwartung und verharre die Geburtenrate auf niedrigem Niveau. Dies müsse jedoch nicht zwangsläufig zur „Zwangsverrentung“ von Feuerwehrleuten führen. Vielmehr seien Anpassungsstrategien auf allen Ebenen notwendig. Künftig wird es heißen: Länger lernen, länger arbeiten.

Weitere Informationen:
Lutz Kettenbeil, Direktor der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, 0431/603-1747

(Quelle: LFV-SH)

Freitag - 07.12.2007

Ministerpräsident Carstensen dankt Feuerwehrleuten


PINNEBERG - Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hat den ehrenamtlichen Helfern in Schleswig-Holstein für ihr bürgerschaftliches Engagement gedankt. Auf dem traditionellen Helferempfang der Landesregierung sagte Carstensen am 6. Dezember, im Hotel Cap Polonio in Pinneberg, "Nikolaus ist ein guter Tag, um sich bei den Helfern im Land zu bedanken". Rund 350 Helferinnen und Helfer aus allen Bereichen des Ehrenamtes sagte die Landesregierung auf dem Empfang "Dankeschön" für ihre Arbeit.

Unter den Gästen war die Feuerwehr sehr stark vertreten mit Abordnungen der Jugendfeuerwehren aus Halstenbek, Bönningstedt, Wedel, Pinneberg, Kölln-Reisik, Kummerfeld sowie von Freiwilligen Feuerwehren aus den Kreisen Dithmarschen, Neumünster und Rendsburg-Eckernförde.

"Viele Bereiche des Gemeinwesens könnten ohne die freiwilligen Helfer nicht funktionieren", sagte Carstensen. Sie stünden für eine Bürgergesellschaft, in der die Menschen sich mehr verantwortlich fühlten für ihre Region, für ihre Kommune und die dort lebenden Menschen. Dieses Engagement stehe auch für ein Schleswig-Holstein als ein Land im Aufbruch. Dies sei ein ermutigendes Signal, so der Regierungschef.

Ein besonderes Erlebnis war der Empfang für Timo Jabs (13), auf dem Foto links,  und Johanna Dreeßen (16) von der Jugendfeuerwehr Pinneberg. Sie durften zum Ministerpräsidenten auf die Bühne und wurden von ihm zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit in der Jugendfeuerwehr befragt.

(Quelle: LFV-SH)

Montag - 19.11.2007

2008 wird zum kommunalen Jahr der Feuerwehr

 

Es kann durchaus als historische Entscheidung für die Feuerwehren in Schleswig-Holstein angesehen werden, was die Delegierten des Gemeindetages Schleswig-Holstein im Rahmen ihrer Zusammenkunft in Büsum am 14. November einstimmig beschlossen haben:

Denn 2008 soll das „Kommunale Jahr der Feuerwehr“ werden.

„Unter dem Motto „1.000 Aktionen für eine sichere Zukunft“ wollen wir in jeder Gemeinde mindestens eine Aktion durchführen, um neue Mitglieder für die Feuerwehren zu gewinnen, die Feuerwehrleute zu motivieren und für die Feuerwehren und ihre Leistungen zu werben“, sagte Bürgermeister Volker Dornquast (Henstedt-Ulzburg), Landesvorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages.  

„Den Rückgang der Aktiven bei unseren Feuerwehren nehmen wir nicht hin, der Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren ist für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger von größter Bedeutung. Wir wollen daher rechtzeitig gegensteuern und unsere Feuerwehren nach Kräften bei der Nachwuchswerbung unterstützen“, ergänzte Jörg Bülow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeindetages.

In dem Beschluss ruft der Gemeindetag seine mehr als 1000 Mitglieder auf, an dieser mit dem Landesfeuerwehrverband abgestimmten Aktion mitzuwirken. Diese baut auf der seit zwei Jahren laufenden Image- und Werbekampagne des LFV auf und übernimmt deren Kernelemente. Ziel sei es, landesweit 1.000 Aktionen zu erreichen. Der Gemeindetag wird seine Mitglieder gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband mit Aktionsvorschlägen und Material unterstützen.

Zu den Aktionsvorschlägen gehören u. a.:

- Veranstaltung eines „Mitmach-Tages“ in jeder Gemeinde
- Einwohnerversammlung zum Thema „Sichere Zukunft für die Gemeinde …“
- Veröffentlichung einer Leistungsbilanz der Feuerwehr
- Gespräche mit Arbeitgebern für eine unkomplizierte Freistellung von Feuerwehrleuten für den Einsatz
- Gründung einer neuen Jugendfeuerwehr
- gezielte Aktionen zur Ansprache von Frauen zur Unterstützung der Werbeaktion des Feuerwehrverbandes („Frauen an den Brandherd“)
- Altersanalyse des Aktivenbestandes gemeinsam mit der Feuerwehr.

Landesvorsitzender Dornquast: „Sicherheit in der Gemeinde geht alle an! Die Menschen und die Betriebe müssen auf schnelle und qualifizierte Hilfe in Notfällen vertrauen können. Es ist Aufgabe der Gemeinden, dies mit ihren Feuerwehren sicherzustellen. Die heutige hohe Qualität des Brand- und Katastrophenschutzes, der Rettung und der Hilfeleistung kann nur aufrechterhalten werden, wenn auch künftig genügend Freiwillige mitwirken. Dafür werden sich die Bürgermeister und die Gemeinden einsetzen“.

Landesbrandmeister Detlef Radtke begrüßte das Engagement des Gemeindetages und verwies darauf, dass die Gemeinden als Träger des Brandschutzes verantwortlich sind für die Einsatzbereitschaft ihrer Feuerwehren in technischer und personeller Hinsicht. „Nur wenn es gelingt, durch Aktionen auf Landes, Kreis und Gemeindeebene auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen, und für das Ehrenamt in der Feuerwehr zu werben, hat Schleswig-Holstein eine Chance, das flächendeckende Hilfeleistungssystem „Feuerwehr“ langfristig zu erhalten. Knapp 50. 000 Frauen und Männer sind in Schleswig-Holstein ehrenamtlich in der Feuerwehr organisiert. Hierzu gibt es keine Alternative.“ Radtke sagte die volle Unterstützung aller Feuerwehren, Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände und natürlich des Landesfeuerwehrverbandes zu. Ein erstes konkretes Planungsgespräch findet bereits in der kommenden Woche zwischen Gemeindetag und LFV statt.

Der Landesfeuerwehrverband hatte bereits 2006 massiv öffentlich auf den deutlichen Rückgang der Aktivenzahlen bei den Freiwilligen Feuerwehren hingewiesen. Seit 1996 ist die Zahl der Einsatzkräfte um über 10 % auf unter 51.000 zurückgegangen. Die zunehmenden Anforderungen an die Mobilität der Arbeitnehmer, der demografische Wandel und die Belastungen durch das Ehrenamt machen es immer schwerer, ausreichend Nachwuchs für langfristiges Engagement in den freiwilligen Feuerwehren zu finden. 

(Quelle: LFV-SH)

Dienstag - 06.11.2007

Fußballturnier in Preetz

Am Samstag den 21.10. fand das erste Hallenfußballturnier der FF Preetz statt. Wir belegten bei diesem Turnier den 3. Platz.

Einen Bericht über das Turnier findet Ihr hier!

 

1. FF Plön
2. FF Heikendorf
3. FF Kührsdorf
4. FF Rethwisch
5. FF Rosenfeldt
6. FF Preetz
7. FF Raisdorf
8.

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10.06.2016